Fragliche Krebsmedikamente: Wenn hohe Kosten auf geringen Nutzen treffen
In Deutschland gibt es kein Bewertungssystem für hochpreisige onkologische Medikamente, wie wir es aus anderen europäischen Ländern – etwa den Niederlanden – kennen. Das führt dazu, dass in Deutschland viel Geld für Medikamente ausgegeben wird, deren Wirksamkeit unzureichend ist. Dieser Geldverschwendung und der suboptimalen Behandlung von Krebspatientinnen und -Patienten muss ein Ende gesetzt werden.
Im Folgenden sind onkologische Medikamente aufgeführt, die in Deutschland verschrieben werden. In einigen europäischen Gesundheitssystemen wird der Einsatz aufgrund eines ungünstigen Verhältnisses von Nutzen, Nebenwirkungen und Kosten kritisch bewertet.
Amivantamab – Lungenkarzinom (link)
Fruquintinib – Darmkarzinom (link)
Ramucirumab – Darmkarzinom (link)
Sotorasib – Lungenkarzinom (link)
Trastuzumab-Deruxtecan (link)
Zolbetuximab – Magenkarzinom (link)
